Berufliches Gymnasium
Bildungsgang für Technik
Das berufliche Gymnasium unterscheidet sich von den allgemein bildenden Gymnasien darin, dass es als besonders attraktives Angebot für Absolventinnen und Absolventen mit dem qualifizierten Sekundarabschluss I nur aus der Oberstufe (Jahrgangsstufe 11-13) besteht. Es führt als gymnasiale Oberstufe mit berufsbezogenen Bildungsangeboten zur allgemeinen Hochschulreife.
Entsprechend der Landesverordnung für das berufliche Gymnasium von 16.06.1997 besteht der Erziehungs- und Bildungsauftrag insbesondere darin, berufsbezogene Fachkenntnisse zu vermitteln, zur Persönlichkeitsentwicklung der Schülerinnen und Schüler beizutragen, sie zu vernetztem Denken, zu wertorientiertem Verhalten sowie zur verantwortlichen Mitgestaltung des öffentlichen Lebens zu befähigen.
Das Technische Gymnasium bereitet die Schülerinnen und Schüler nicht ausschließlich auf das Studium der Ingenieurwissenschaften vor.
- Richtig ist, dass wir unseren Schülerinnen und Schüler eine fundierte technisch-naturwissenschaftliche Grundbildung vermitteln. Diese technische Grundbildung in Verbindung mit der allgemeinbildenden Zielsetzung ist eine optimale Voraussetzung für den Eintritt in zukunftsorientierte technisch-wissenschaftliche Studiengänge.
Richtig ist, dass das Berufliche Gymnasium - Bildungsgang für Technik- mit seinen Grund- und Leistungskursen wie Deutsch, Englisch, Gemeinschaftskunde die Schülerinnen und Schüler mit Fach-, Methoden- und Sozialkompetenzen ausstattet, die alle Studiengänge ermöglichen. Unser Abiturzeugnis verleiht also die Berechtigung, an allen Hochschulen der Bundesrepublik Deutschland jedes Fach zu studieren.
- Richtig ist, dass das Berufliche Gymnasium - Bildungsgang für Technik- auch für die Schülerinnen und Schüler interessant ist, welche im Anschluss direkt einen Ausbildungsberuf anstreben. Diese Schülerinnen und Schüler können hier Kenntnisse und Fähigkeiten erwerben, die anschließend insbesondere in einer Ausbildung in Bereichen wie Informationstechnik, Bautechnik, Elektrotechnik, Metalltechnik direkt eingesetzt werden können.
- Richtig ist, dass das berufliche Gymnasium bereits zum Ende der Jahrgangsstufe 12 mit einer der Fachhochschulreife gleichwertigen Qualifikation verlassen werden kann, wenn bestimmte schulische Bedingungen erfüllt werden und eine Berufsausbildung oder ein einjähriges gelenktes Praktikum oder ein einjähriges soziales oder ökologisches Jahr erfolgreich abgeschlossen wurde. Diese Qualifikation berechtigt zum Studium an einer Fachhochschule in Rheinland-Pfalz und in einer Reihe weiterer Bundesländer.
Mit dem Eintritt in die gymnasiale Oberstufe eröffnen sich für die Schüerinnen und Schüler also völlig neue Möglichkeiten, über den eigenen Bildungsgang mitzuentscheiden.


